Vor einem Jahr war ich zum ersten Mal als Supporterin beim ATT dabei. Die Cheering Zone beim @minimal.isst war ein absolutes Erlebnis und ich wusste: nächstes Jahr laufe ich! Und so kam ich am 26.9.2026 zu meinem ATT Debut.
Nachdem sich meine langen Läufe heuer (außer dem @SchwarzachTrail) auf maximal 25km beschränkt haben war ich lange sehr unsicher welche Strecke es werden wird. Ich habe die Anmeldung ziemlich lange hinausgezögert und währenddessen wurden die Startplätze beim K23 immer weniger – eine Entscheidung musste her!
„Was überlegst du, K50… what else. Wenn dann die volle Partie“ um es mit Lindis Worten zu sagen und ich hab mich für die K50 angemeldet.
Am Freitag Abend nach der Startnummernabholung ging es direkt zum Live Podcast von „Laufend entdecken“. Es ist immer wieder schön zu hören, wie individuell Trailrunning sein kann: Acht TrailrunnerInnen auf der Bühne und unterschiedliche Zugänge zu Trainings, Regeneration, Planung der Läufe und vielem mehr.
Samstag, Punkt 5 Uhr: Böller und Technik-Check zum Aufwecken, 5:45Uhr Race Briefing und um 6:30Uhr der Startschuss.
Mein erstes Ziel: die Cut-Off Zeit bei der zweiten Labestation um 10:30Uhr schaffen. Bis dahin lagen knapp 20km und 1200 Höhenmeter vor mir. Zwanzig Minuten vor der Cut-Off Schranke erreichte ich die Labe und es ging gleich wieder auf den nächsten Berg. Auf der Strecke waren mittlerweile schon jede Menge K23 LäuferInnen unterwegs und bei der Abzweigung war die Versuchung riesig, einfach gemeinsam mit ihnen abzubiegen. Die Cheering-Zone war bereits zu hören und das Freibier und Kuchen quasi zum Greifen nahe. Für mich stand allerdings noch eine Schleife zu zwei Gipfelkreuzen und einem herrlichen Bergpanorama auf dem Programm.
Mein persönliches Cut-Off – oder besser gesagt meine Exit-Strategie - habe ich auf 14:45Uhr beim Minimal:isst gelegt. Danach wäre das Cut-Off um 15:30Uhr am Bischling für mich nur mehr schwer zu schaffen gewesen und ich wäre einfach in der Cheering Zone sitzen geblieben – die letzte Gondel wäre mit einem Bier und Kuchen noch erreichbar gewesen ;-)
Sowohl meine mir selbst Auferlegte Cut-Off Zeit bei der Cheering Zone, als auch die vom Veranstalter am Bischling habe ich geschafft und danach warteten noch 10 Kilometer Downhill bis ins Ziel.
Nach 9:58 Stunden lief ich gemeinsam mit meiner Tochter über die Ziellinie.
Danke an Lindi und das gesamte Alpin Team Austria, die Bergrettung und an alle die zu diesem grandiosen Event beigetragen haben!
Wir sehen uns 2027!
Text: Birgit Natter