Schwarzach Trail 2026 - Brigit verlässt bei Regen bis Schnee ihre Komfortzone

Schwarzach Trail 2026 - Brigit verlässt bei Regen bis Schnee ihre Komfortzone

Nach einigen Jahren als Zuseherin ging es heuer für mich das erste Mal als Teilnehmerin zum Schwarzach Trail.

Angemeldet für den K47 bekomme ich in der Woche vor dem Trail Zweifel ob die Distanz für mich wirklich machbar ist innerhalb der Cut-Off Zeiten. Seit Jahresbeginn kein Traillauf über 20km, und als Trainingsvorbereitung der Halbmarathon beim Welschlauf. Der Wetterbericht hat dann sein übriges dazu getan.

Nach einem Telefonat mit dem Veranstalter weiß ich, dass ich mich bis zur Startnummernabholung entscheiden kann auch eine kürzere Strecke zu laufen – für mich eine sehr beruhigende Rückmeldung – Danke Georg :-)
In den Tagen vor dem Schwarzach Trail werden laufend Updates zur Strecke veröffentlicht – aufgrund des starken Schneefalles in den höheren Lagen wird die Strecke geändert – 200 Höhenmeter weniger, dafür 2 Kilometer mehr. Bis zur Startnummernausgabe schwanke ich noch – in der Distanz-Komfortzone bleiben und den K33 laufen, oder die Komfortzone verlassen? Bei der Startnummernausgabe dann die spontane Entscheidung: es wird der K47!

Bei leichtem Nieselregen geht’s um 9Uhr am Marktplatz in Schwarzach los Richtung Goldegg und Böndlsee. Kurz nach der Hirtenkapelle Meiselstein war dann der Übergang vom Regen in den Schnee. Die Alternativroute auf der Forststraße hatte etwas von Singletrail – die Forststraße war zwar erkennbar, aber nur ein schmaler Weg war ausgetreten, links und rechts ca. 20cm Schnee.
Wieder runter Richtung Labe Althaus – raus aus dem Schnee, rein in den Gatsch und nach der Labestation der letzte Aufstieg zum einzigen Gipfelkreuz der Alternativroute auf den Hochglocker.
Nach knapp unter acht Stunden bin ich wieder in Schwarzach und darf gemeinsam mit meiner Tochter durchs Ziel laufen.

Vielen Dank an alle Helfer die bei diesem wechselhaften Schnee-Regen-Wetter bei den Labestationen ausgeharrt haben und jeden einzelnen Läufer angefeuert und bestmöglich unterstützt haben.

Verfasserin: Birgit Natter

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